Geh in deiner eigenen Spur!

 „2018 ist das Jahr der Aktivierungen und das Jahr zu handeln”, sagte Jonette Crowley, Gründerin des Center of Creative Consciousness in Denver, Colorado, als ich sie beim letzten Mal traf. Das war auf einem Workshop in den Niederlanden, wo sie MARK channelte. In diesen Tagen wurden auch beide Gehirnhälften aktiviert und so war ich neugierig, was nun anders werden würde. Und wie bringt man Erkenntnisse aus einem Workshop überhaupt am besten in den Alltag?

In diesem Workshop haben wir verschiedene Initiationen empfangen. Könntest du etwas darüber sagen, wie sich das auswirkt?

Initiationen sind immer ein Durchbruch. Aber sie sind nur ein Anfang. Die wahre Herausforderung ist dann, wie wir uns und unser Leben neu gestalten – und die Basis ist jetzt ein völlig neues Muster. Es ist eines, das es nie zuvor gegeben hat! Bisher sind wir immer nur Mustern gefolgt. Sie wurden von den Mystikern und weisen Alten festgelegt, um uns dahin zu führen, wo wir uns jetzt befinden. Jetzt sind wir an einem Punkt, wo wir nicht länger ihren Fußstapfen folgen können, weil sie nicht weiter gegangen sind, als bis hierher. Und von hier aus starten wir durch! Und das ist die Herausforderung: Wird die Menschheit ihre Flügel ausbreiten und fliegen? Oder werden wir uns weiter in der Spirale der Selbstzerstörung drehen? Mir wurde gesagt, dass es die Möglichkeit der Selbstzerstörung nicht mehr gibt, dass dieses Potenzial nicht mehr existiert. Und das verstehe ich absolut. Ich sehe es in Gruppen. Wie oben, so unten: Wenn wir in diesem viertägigen Workshop ein so hohes menschliches Bewusstsein erleben können, dann weiß ich, dass das menschliche Bewusstsein überall so hoch ist.

In einer Meditation sah ich meinen Fuß in einem Schuh, der viel zu klein war, während der andere in einem viel zu großen Schuh steckte …

Ja, das ist ein sehr gutes Bild der Situation! (lacht)

Wie kann ich in diesen neuen Schuh hineinwachsen? Oder anders gefragt, wie kann ich mein Leben bewusst und aus einem höheren Standpunkt heraus kreieren?

„Dein Weg entsteht beim Gehen“, war der allererste Satz, den ich von Spirit empfing. Von diesem Tag an kannst du dir jeglichen Weg erschaffen und das wird dein Weg sein. Und auch der nächste Schritt wird deinen Weg erschaffen. Ich glaube, dass es keine karmischen Verträge mehr gibt. Es gibt keine Seelenaufgaben und –missionen mehr, die wir erfüllen müssen. Wir manifestieren unseren eigenen Selbstausdruck.

Der Selbstausdruck einer Tänzerin ist es zu tanzen, das heißt, sie muss tanzen! Wenn Menschen sich verwirklichen, erschaffen sie ihren Weg eher, als dass sie ihn wählen. Es ist wie: „Meine Mutter wollte, dass ich Ärztin werde, also bin ich Ärztin.” So entsteht dein Weg, aber es ist nicht das, was dich ausmacht! Es macht dich zu einem falschen Du. Wir bekommen keine Pläne mehr, keine Wege oder Verträge und wir bekommen auch immer weniger Führung. Es wird Impulse oder Inspirationen geben. Sie können in jedem Moment kommen und sie werden nicht sagen: „Ich komme von Metatron, Erzengel Michael, Mark oder White Eagle …“ Das bist nur du! Wenn das geschieht, wissen wir, dass wir tatsächlich den Abschluss unserer Entwicklung geschafft haben. Wir müssen dann unserer Kraft oder unserer Führung keinen anderen Namen mehr geben.

Nennt man das dann „Meisterschaft”?

MARK sagt, dass wir uns über die Meisterschaft hinausbegeben, weil es in der Meisterschaft immer noch Subjekte und Objekte gibt. Und es gibt darin das Gefühl der Erfüllung, zum Beispiel, indem man sagt: „Ich habe das gemeistert!” MARK channelt, dass wir im Raum der zehnten Dimension Schöpfer sind. Schöpfung ist spontan und vorübergehend. Ein Meister zu sein, bedeutet immer noch, dass wir Lektionen lernen und es verdienen müssen. Für viele ist Meisterschaft eine Voraussetzung für Schöpfung. Aber ganz offensichtlich brauchen Schöpfer keine Voraussetzungen mehr.

Wie kann ich in meinem normalen Alltag ein Schöpfer sein?

Wir glauben, dass eine Sängerin nur dann kreiert, wenn sie singt. Wir denken nie, dass wir etwas kreieren, wenn wir Geschirr spülen. Aber Schöpfertum ist dein Ursprung. Es hat nichts damit zu tun, was du machst. Ich z. B. unterrichte gerne Gruppen in Workshops, aber um das zu tun, muss ich viel Zeit für andere Dinge verwenden, wie E-Mails schreiben und Businesspläne machen. Aber auch das mache ich gerne. Ich trenne es nicht von meiner „wirklichen“ Arbeit des Unterrichtens. MARK hat gechannelt, dass wir damit aufhören sollen, einen Unterschied zwischen unserem spirituellen Leben und unserem gewöhnlichen Leben zu machen. Also bist du ein Schöpfer wenn du Geschirr spülst und wenn du deine Buchhaltung machst. Und wie weißt du es? Weil du dich nicht mehr darüber ärgerst! Du ärgerst dich nicht mehr darüber, wenn du deine Steuererklärung machen oder E-Mails bearbeiten musst. Auch sie sind Teil des Flows! Wie kannst du also in deinem Alltag ein Schöpfer sein? Sei präsent bei dem, was du tust, genieße es, egal was es ist und ärgere dich nicht darüber! Wenn du es nämlich bewertest und sagst „Es ist nicht so wichtig wie das, was ich wirklich tun möchte”, hast du dich schon runtergezogen! Das passiert uns allen! Es geht also tatsächlich darum, präsent zu sein mit dem, was ist und dabei Freude zu empfinden.

Dann geht es darum, dem was ich tue einen neuen Sinn zu geben?

Genau. Denn wenn du präsent bist mit dem, was du tust, wird es unendlich interessant. Nehmen wir mal diesen Apfel. Ich bin dabei ihn zu essen und damit in einem Raum der Schöpfung. Schöpfer, Kreation, erschaffen – das ist alles das Gleiche, weil es keine Zeit gibt, die es trennt. „Schöpfer sein“ ist unser Ursprung, daher kommen wir, es ist nicht das, was wir produzieren. Wir betrachten Kreation noch aus der Perspektive von Produktion: „Ich bin kein Schöpfer, wenn nichts daraus entsteht.” Das bedeutet, wir haben nicht verstanden, worum es geht! Das Erschaffen ist unser Ursprung und so stehen wir in der Welt. Es macht Freude … Es ist, wieder wie ein Kind zu sein. Kinder erschaffen täglich ihren eigenen Tag! Und die Freude ist das Wichtigste an der Schöpfung.

Ein Teil von Kreation ist die Vorstellung, dass alles zu uns kommt, wenn wir daran glauben. Würdest du dem zustimmen?

Ja, aber manche Menschen missverstehen es und glauben, dass sie nichts tun müssen und es kommt zu ihnen, während sie nur auf ihrem Sofa sitzen. Es wird zu dir kommen, wenn du deiner Eingebung folgst und tust, was deine Eingebung dir sagt. Ich zum Beispiel schreibe auf, was meine Eingebung sagt. Diese Stimme sagte mir vor Kurzem, dass ich ein professionelles Studio mieten und dort einen Workshop veranstalten soll. Ich hätte das nicht getan, aber ich habe zugehört und wenn ich danach handle, werden sich Türen öffnen, die ich noch gar nicht kenne. (Anm.: Das Ergebnis davon ist Jonettes neue Videoserie „Durch die Dimensionen tanzen – Ein Reiseführer ins Quantenuniversum für Entdecker”.) Du musst also in diese Richtung aktiv werden und handeln, indem du auf deine Eingebung hörst. Es bedeutet nicht, passiv zu sein. Du musst auch darauf vertrauen, dass das Timing des Universums klüger ist als deins. Und nur weil du etwas unbedingt willst, heißt das noch nicht, dass das Universum es für eine gute Idee hält. Zum Beispiel wollen die meisten Menschen keine Krankheit, aber das könnte ihnen eine Türe zum Wachstum öffnen. Andere möchten keine Scheidung, aber das öffnet eine Türe für etwas Neues. Wir selbst können nur schlecht einschätzen, was das Beste für uns ist.

Ich möchte gerne wissen, welche Art von Fragen du stellst, wenn du mit MARK reist. Welche Frage bringt dich auf die nächste Ebene?

Ich vermute, meine Frage lautet: „Was geschieht, wenn ich das mache…?” (lacht) Was auch immer es ist. Was geschieht, wenn … ich nach Tibet reise? Was geschieht wenn … ich diesen Stein so umdrehe? Was geschieht, wenn … ich mir erlaube, loszulassen? … Ich vermute, das ist es, was ich frage. Wie ein Kind: „Was geschieht, wenn ich diesen Knopf drücke?” Es ist pure Neugierde! Es ist kein Suchen nach etwas, denn wenn du nach etwas suchst, hast du schon die Möglichkeiten dessen, was du finden kannst, beschränkt. Ich sehe einfach nur die Möglichkeit, diesen Knopf zu drücken und dann sehe oder weiß ich etwas Neues. Die Bestätigung kommt nachher und zeigt mir, dass ich auf der richtigen Spur bin. Niemals führt mich eine Bestätigung zu dem, was ich suche! Ich suche nach etwas und es ist nur ein „Was geschieht, wenn …?”

Vielen Dank für dieses Interview!

Jonette Crowley ist eine spirituelle Lehrerin, Bestseller-Autorin und Gründerin des „Center of Creative Consciousness”. Seit über 25 Jahren unterrichtet sie mit ihren Geistführern MARK und White Eagle Gruppen in Europa und den USA. Ihr Anliegen ist es, das menschliche Bewusstsein weiterzuentwickeln, indem sie Grenzen öffnet und Menschen in neue Dimensionen des Bewusstseins führt und es damit jedem ermöglicht, multidimensional und ein bewusster Schöpfer zu sein.

www.JonetteCrowley.com oder www.JonetteCrowley.de oder Center for creative Consciousness (Englisch)

 

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Die Freiheit beginnt im Kopf. Was du denkst entscheidet darüber, wer du bist und was du erfährst. Die Techniken Access Consciousness und die Meridian-Klopftechnik EFT programmieren das Bewusstsein, die Gedanken neu. Aber was können sie wirklich bewegen?

Darüber habe ich mich mit Irmgard Ida Durot unterhalten. Irmi ist Access Consciousness Bars Facilitatorin, Körperprozess Facilitatorin und EFT Trainerin. Sie ist mit Leidenschaft Coach und meine ideale Ansprechpartnerin, um einmal diesen beiden Methoden auf den Zahn zu fühlen.

Du machst seit über 13 Jahren EFT und seit mehr als zwei Jahren Access Consciousness. Wie bist du zu Access Consciousness gekommen?

Mehrere Bekannte haben mir von den Bars von Access Consciousness erzählt. Aber ich war eher kritisch eingestellt. Ich hatte ja schon Klopfakupressur, Kinesiologie, Wassershiatsu und verschiedene andere Arten von Körperarbeit in meinem Werkzeugkasten mit denen ich sehr zufrieden und glücklich war. Erst als die Bars zum dritten Mal an mich herangetragen wurden, dachte ich, jetzt ist die Zeit richtig, jetzt probiere ich es aus und lerne es.

Was begeistert dich an der Methode?

Mich begeistert an den Bars, dass der Kopf leer wird. Die Bars sind 32 Punkte am Kopf, die man aktiviert, indem man sie hält. Ich finde es so schön, wenn das Gedankenkarussell aufhört und eine tiefe Entspannung und Ruhe im Kopf und in den Körper kommt. Für mich sind die Bars wie Wasser-Shiatsu an Land. Eine Klientin hat nach einer Sitzung einmal gesagt: „Es ist, als ob man einen schweren Mantel von mir genommen hat.“ Die Bars ermöglichen Leichtigkeit und Freiheit im Körper und im Sein.

Welche Ergebnisse bekommt man? Was ist der Effekt im Alltag?

Wie gesagt, es gibt eine tiefe Entspannung, innere Ruhe, weniger Gedanken. Das bedeutet im Alltag dann weniger Stress, mehr Klarheit und mehr Wohlbefinden. Es gibt mehr Gelassenheit, das zeigt sich dann bei der Arbeit, in Beziehungen und in der Familie. Es werden auch die Selbstheilungskräfte aktiviert, was dem Körper hilft, wieder in Balance zu kommen.

Die EFT Methode ist eine bekannte Klopfakupressur-Technik, mit der Glaubenssätze gelöscht und neue Muster sehr einfach eingeprägt werden können. Bei welchen Themen ist diese Methode am besten geeignet? Was sind deine Erfahrungen?

Diese Methode hilft sehr gut bei Ängsten, zum Beispiel Flugangst, Höhenangst, Prüfungsangst, Angst vor Spinnen, Platzangst … Sie kann auch bei Stress, Panik, Depressionen, Burnout und suchtmäßigem Verlangen angewendet werden. Auch bei ungewollten Emotionen wie Ärger oder Wut, bei Schuldgefühlen, Resignation und Erfolgsblockaden, hilft EFT sehr gut. Für mich ist es eine ideale Methode zur Selbsthilfe, weil ich es direkt in den Momenten, in denen ich Stress, Angst und Panik habe, selber anwenden kann. Ich kann mich gut erinnern, wie ich vor einigen Jahren auf die „Drei Schwestern“ gewandert bin, das ist ein hoher Berg in Liechtenstein. Dort muss man über eine Leiter klettern und normalerweise habe ich kein Problem damit. Doch da stand ich dann vor dieser Leiter, habe gesehen, dass es hier nichts gibt, an dem man sich festhalten konnte, um überhaupt erstmal auf diese Leiter zu kommen … und nichts ging mehr. Ich war total blockiert und konnte nicht weiter. So habe ich mich dann hingesetzt, meinen Stress und die Angst beklopft und danach konnte ich die Leiter hinunter. Es war ein sehr gutes Erlebnis für mich. Zum einen konnte ich erfahren, wie effizient EFT in akuten Stresssituationen wirklich ist, zum anderen hat es mein Herz noch mehr für die Menschen geöffnet, die Angst vor etwas haben.

Die Punkte, die du an deinem Körper klopfen musst, findest du unter diesem Link.

Kann man EFT mit Access Consciousness vergleichen? Was kann das eine, was das andere?

Nein, das kann man nicht vergleichen. Sie ergänzen sich jedoch sehr gut. Manchmal kann man mit EFT den ersten Schritt machen, um ein Problem anzugehen und den Stress zu reduzieren und dann mit den Bars den Raum für noch viel mehr Möglichkeiten öffnen. Bei manchen Menschen ist es genau umgekehrt: Man öffnet mit den Bars den Raum der Möglichkeiten, um mit EFT dann in die direkte Veränderung kommen.

Und mit was arbeitest du selbst im Moment am liebsten?

Für mich sind beides tolle Werkzeuge! Es kommt immer auf die Situation und den Klienten an. Die Frage ist, welches Werkzeug im Moment den Klienten am besten unterstützt, ihm den besseren Zugang ermöglicht und mehr Veränderung bringt. Mit dem kinesiologischen Muskeltest finde ich heraus, was in diesem Moment, dieser Einzelsitzung, das optimale ist. Ich kombiniere das Klopfen vielfach mit den verbalen Prozessen, den Clearings, die aus Access Consciousness stammen. Häufig verwende ich auch ein paar Punkte aus den Bars, zum Beispiel die Restrukturierungspunkte, um eine EFT oder Wasser-Shiatsu Sitzung abzurunden und den Raum für Möglichkeiten zu öffnen.

Wem würdest du die Bars oder Klopfakupressur empfehlen?

Beide Methoden sind für alle Menschen geeignet, die ein konkretes Anliegen auf körperlicher, psychischer und emotionaler Ebene haben, oder für Menschen, die sich eine konstruktive Auseinandersetzung mit ihrer Biographie wünschen. Mit beiden Methoden erlebt man eine große Erweiterung des eigenen Handlungsspielraums, weil man plötzlich Lösungen hat und sich Dinge verändern. Gleichzeitig wird man gelassener, entspannter und man entdeckt so ganz nebenbei seine eigenen Ressourcen wieder und völlig neu.

Zum Schluss: Deine Tipps, um Blockaden zu lösen?

Auf meinem YouTube-Kanal habe ich mehr als 100 Videos mit verschiedenen Klopfanleitungen zu den verschiedensten Themen. Da findet sicherlich jeder eine passende Inspiration. Extra für die Omnia habe ich eine Klopfanleitung aufgenommen, die bei einer Blockade hilft, das kann man also ganz gut auf sich selbst anpassen. Und wer gerne ein paar verbale Prozesse (Clearings) aus Access Consciousness machen möchte, den lade ich ein, mir eine E-Mail Irmi.durot@healing-arts.ch zu schreiben. Ich schicke gerne eine Audioaufnahme zu!

Ich danke dir sehr für das Interview und das Video und freu mich jetzt schon auf unsere nächste Begegnung!

 

Irmis Newsletter mit den wöchentlichen Klopfanleitungen birgt
wahre Schätze für neue Denkansätze zu den verschiedensten Themen.

 

Möchtest du mit Delfinen in freier Wildbahn schwimmen?
Irmi hat uns in der Omnia Nr. 10/2018 von ihrer zweiten großen Leidenschaft, den Delfinen berichtet. Den Bericht findest du in der Ausgabe „Gemeinschaft“, die du im Mini-Paket hier bestellen kannst. Die nächste Reise in die Karibik findet vom 5. bis 20. Oktober 2019 statt. Es hat noch Plätze frei! Alle Infos zu dem Traumurlaub findest du auf ihrer Homepage:

irmi-durot.com

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