Die Freiheit beginnt im Kopf. Was du denkst entscheidet darüber, wer du bist und was du erfährst. Die Techniken Access Consciousness und die Meridian-Klopftechnik EFT programmieren das Bewusstsein, die Gedanken neu. Aber was können sie wirklich bewegen?

Darüber habe ich mich mit Irmgard Ida Durot unterhalten. Irmi ist Access Consciousness Bars Facilitatorin, Körperprozess Facilitatorin und EFT Trainerin. Sie ist mit Leidenschaft Coach und meine ideale Ansprechpartnerin, um einmal diesen beiden Methoden auf den Zahn zu fühlen.

Du machst seit über 13 Jahren EFT und seit mehr als zwei Jahren Access Consciousness. Wie bist du zu Access Consciousness gekommen?

Mehrere Bekannte haben mir von den Bars von Access Consciousness erzählt. Aber ich war eher kritisch eingestellt. Ich hatte ja schon Klopfakupressur, Kinesiologie, Wassershiatsu und verschiedene andere Arten von Körperarbeit in meinem Werkzeugkasten mit denen ich sehr zufrieden und glücklich war. Erst als die Bars zum dritten Mal an mich herangetragen wurden, dachte ich, jetzt ist die Zeit richtig, jetzt probiere ich es aus und lerne es.

Was begeistert dich an der Methode?

Mich begeistert an den Bars, dass der Kopf leer wird. Die Bars sind 32 Punkte am Kopf, die man aktiviert, indem man sie hält. Ich finde es so schön, wenn das Gedankenkarussell aufhört und eine tiefe Entspannung und Ruhe im Kopf und in den Körper kommt. Für mich sind die Bars wie Wasser-Shiatsu an Land. Eine Klientin hat nach einer Sitzung einmal gesagt: „Es ist, als ob man einen schweren Mantel von mir genommen hat.“ Die Bars ermöglichen Leichtigkeit und Freiheit im Körper und im Sein.

Welche Ergebnisse bekommt man? Was ist der Effekt im Alltag?

Wie gesagt, es gibt eine tiefe Entspannung, innere Ruhe, weniger Gedanken. Das bedeutet im Alltag dann weniger Stress, mehr Klarheit und mehr Wohlbefinden. Es gibt mehr Gelassenheit, das zeigt sich dann bei der Arbeit, in Beziehungen und in der Familie. Es werden auch die Selbstheilungskräfte aktiviert, was dem Körper hilft, wieder in Balance zu kommen.

Die EFT Methode ist eine bekannte Klopfakupressur-Technik, mit der Glaubenssätze gelöscht und neue Muster sehr einfach eingeprägt werden können. Bei welchen Themen ist diese Methode am besten geeignet? Was sind deine Erfahrungen?

Diese Methode hilft sehr gut bei Ängsten, zum Beispiel Flugangst, Höhenangst, Prüfungsangst, Angst vor Spinnen, Platzangst … Sie kann auch bei Stress, Panik, Depressionen, Burnout und suchtmäßigem Verlangen angewendet werden. Auch bei ungewollten Emotionen wie Ärger oder Wut, bei Schuldgefühlen, Resignation und Erfolgsblockaden, hilft EFT sehr gut. Für mich ist es eine ideale Methode zur Selbsthilfe, weil ich es direkt in den Momenten, in denen ich Stress, Angst und Panik habe, selber anwenden kann. Ich kann mich gut erinnern, wie ich vor einigen Jahren auf die „Drei Schwestern“ gewandert bin, das ist ein hoher Berg in Liechtenstein. Dort muss man über eine Leiter klettern und normalerweise habe ich kein Problem damit. Doch da stand ich dann vor dieser Leiter, habe gesehen, dass es hier nichts gibt, an dem man sich festhalten konnte, um überhaupt erstmal auf diese Leiter zu kommen … und nichts ging mehr. Ich war total blockiert und konnte nicht weiter. So habe ich mich dann hingesetzt, meinen Stress und die Angst beklopft und danach konnte ich die Leiter hinunter. Es war ein sehr gutes Erlebnis für mich. Zum einen konnte ich erfahren, wie effizient EFT in akuten Stresssituationen wirklich ist, zum anderen hat es mein Herz noch mehr für die Menschen geöffnet, die Angst vor etwas haben.

Die Punkte, die du an deinem Körper klopfen musst, findest du unter diesem Link.

Kann man EFT mit Access Consciousness vergleichen? Was kann das eine, was das andere?

Nein, das kann man nicht vergleichen. Sie ergänzen sich jedoch sehr gut. Manchmal kann man mit EFT den ersten Schritt machen, um ein Problem anzugehen und den Stress zu reduzieren und dann mit den Bars den Raum für noch viel mehr Möglichkeiten öffnen. Bei manchen Menschen ist es genau umgekehrt: Man öffnet mit den Bars den Raum der Möglichkeiten, um mit EFT dann in die direkte Veränderung kommen.

Und mit was arbeitest du selbst im Moment am liebsten?

Für mich sind beides tolle Werkzeuge! Es kommt immer auf die Situation und den Klienten an. Die Frage ist, welches Werkzeug im Moment den Klienten am besten unterstützt, ihm den besseren Zugang ermöglicht und mehr Veränderung bringt. Mit dem kinesiologischen Muskeltest finde ich heraus, was in diesem Moment, dieser Einzelsitzung, das optimale ist. Ich kombiniere das Klopfen vielfach mit den verbalen Prozessen, den Clearings, die aus Access Consciousness stammen. Häufig verwende ich auch ein paar Punkte aus den Bars, zum Beispiel die Restrukturierungspunkte, um eine EFT oder Wasser-Shiatsu Sitzung abzurunden und den Raum für Möglichkeiten zu öffnen.

Wem würdest du die Bars oder Klopfakupressur empfehlen?

Beide Methoden sind für alle Menschen geeignet, die ein konkretes Anliegen auf körperlicher, psychischer und emotionaler Ebene haben, oder für Menschen, die sich eine konstruktive Auseinandersetzung mit ihrer Biographie wünschen. Mit beiden Methoden erlebt man eine große Erweiterung des eigenen Handlungsspielraums, weil man plötzlich Lösungen hat und sich Dinge verändern. Gleichzeitig wird man gelassener, entspannter und man entdeckt so ganz nebenbei seine eigenen Ressourcen wieder und völlig neu.

Zum Schluss: Deine Tipps, um Blockaden zu lösen?

Auf meinem YouTube-Kanal habe ich mehr als 100 Videos mit verschiedenen Klopfanleitungen zu den verschiedensten Themen. Da findet sicherlich jeder eine passende Inspiration. Extra für die Omnia habe ich eine Klopfanleitung aufgenommen, die bei einer Blockade hilft, das kann man also ganz gut auf sich selbst anpassen. Und wer gerne ein paar verbale Prozesse (Clearings) aus Access Consciousness machen möchte, den lade ich ein, mir eine E-Mail Irmi.durot@healing-arts.ch zu schreiben. Ich schicke gerne eine Audioaufnahme zu!

Ich danke dir sehr für das Interview und das Video und freu mich jetzt schon auf unsere nächste Begegnung!

 

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Möchtest du mit Delfinen in freier Wildbahn schwimmen?
Irmi hat uns in der Omnia Nr. 10/2018 von ihrer zweiten großen Leidenschaft, den Delfinen berichtet. Den Bericht findest du in der Ausgabe „Gemeinschaft“, die du im Mini-Paket hier bestellen kannst. Die nächste Reise in die Karibik findet vom 5. bis 20. Oktober 2019 statt. Es hat noch Plätze frei! Alle Infos zu dem Traumurlaub findest du auf ihrer Homepage:

irmi-durot.com

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